Spruch des Tages – Mittwoch, den 05.02.2014

 

 

????????????

 

 

 

 

Denn eine Gesundheit an sich gibt es nicht, und alle

Versuche ein Ding derart zu definieren sind kläglich

missraten. Es kommt auf dein Ziel, deinen Horizont,

deine Antriebe, deine Irrtümer und namentlich auf die

Idealen und Phantasmen deiner Seele an, um zu

bestimmen, was selbst für deinen Leib Gesundheit zu

bedeuten habe. Somit gibt es unzählige Gesundheiten

deines Lebens.

 

 

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1844 – 1900

 

 

 

 

Spruch des Tages – Donnerstag, den 30.01.2014

 

 

A-Spruch des Tages 30012014

 

 

 

Die Natur offenbart sich hier in ihrer ganzen Größe.

Augen und Gedanken schwelgen.

Der Dichter kann es besingen, der Maler in reichen Bildern darstellen,

aber der Duft der Wirklichkeit, der dem Betrachter 

auf ewig in die Sinne dringt und darin bleibt,

können sie nicht wiedergeben.

 

Hans Christian Andersen, 1805 – 1875

Spruch des Tages – Mittwoch, den 29.01.2014

 

 

A-Spruch des Tages 29012014

 

 

 

Wenn die Vöglein singen, rufen sie dabei die Blumen

des Feldes oder sprechen sie mit den Bäumen oder ist

ihr Gesang nur ein Widerhall dessen, was das Bächlein

murmelt?

Der Mensch mit all seiner Klugheit kann

nicht verstehen, was die Vögel sagen oder was der Bach

vor sich hinmurmelt oder was die Wellen flüstern,

wenn sie langsam und sanft den Strand berühren.

Der Mensch in all seiner Klugheit kann

nicht verstehen, was der Regen spricht, wenn er auf die

Blätter in den Bäumen fällt oder wenn er aufs

Fensterbrett tropft.

Er weiß nicht, was der flüchtige Wind den Blüten zu erzählen hat.

 Aber das Herz des Menschen ist imstande,

 die Bedeutung dieser Stimmen zu fühlen und zu begreifen.

Oftmals bedient sich die

ewige Wahrheit einer geheimnisvollen Sprache.

Seele und Natur unterhalten sich miteinander,

während der Mensch abseits steht, sprachlos und verwirrt.

Und hat der Mensch nicht Tränen vergossen über diese Stimmen?

Sind seine Tränen nicht ein beredtes

Zeugnis seines Verstehens?

 

 

Khalil Gibran, 1883 – 1931