Einladung zum Erzählcafé am 28. Juni 2016

 

 

 

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 Das Soziale Netzwerk Kirchhain lädt für

 

 

Dienstag, den 28.6.2016 von 15:00 bis 16:30 Uhr

 

 

zum Erzählcafé in die Biegenstraße 7 in Kirchhain ein. 

 

 

“Tierisch ernst”

 

 

ist das Thema des Nachmittags mit 

Redensarten, Gedichten,

Geschichten und persönlichen Erfahrungen. 

 

 

 

 

 

 

 

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Im Juli findet KEIN Erzählcafé statt.

 

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Einladung zum Erzählcafé am 31.5.2016

 

 

 

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Im Erzählcafé des Monats Mai sollen

 

“Blumen”

 

im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

 

 

Das Thema des Nachmittags lautet:

 

“Lasst Blumen sprechen”

 

 

 

 Dienstag, den 31.5.16 von 15:00 bis 16:30 Uhr

 

 

 

Erzählcafé im April 2016 zum Thema “Bäume”

 

Im Erzählcafé des Sozialen Netzwerks Kirchhain vom 26. April 2016 drehte sich alles um das Thema „Bäume“.

An die 20 interessierte Besucher fanden sich zum Erzählcafé in den Räumen des Sozialen Netzwerks in der Biegenstraße 7 in Kirchhain ein. Anlass für dieses Thema war der Tag des Baumes, der am 25. April weltweit begangen wurde. Dieser Tag dient dazu, auf die Bedeutung der Bäume und des Waldes für den Menschen hinzuweisen und vor allem auf die Verantwortung des Menschen. Frau Blechschmidt gab in ihrer Einleitung einen kurzen geschichtlichen Diskurs zum Tag des Baumes, der in Deutschland mit Theodor Heuss am 25. April 1952 durch eine Baumpflanzaktion im Bonner Hofgarten initiiert wurde.

Bäume hatten schon immer eine besondere Bedeutung für die Menschen. In germanischen, keltischen, indianischen und anderen Schöpfungsmythen findet sich sogar der Glaube, dass es die Bäume waren, aus denen die Götter die Menschen erschufen. Bäume waren Sitz der Götter, Reich der Feen, Hexen und Dämonen unserer Vorfahren. Sie waren Orte des Gerichts, verkörpern auch heute Kraft und Fruchtbarkeit. Mit ihrem Blätterdach bieten sie uns im Sommer einen schattigen Ruheplatz, spenden mit ihren Früchten Nahrung, liefern durch ihre Stämme Brenn- und Bauholz. Sie produzieren Sauerstoff. Ohne ihr Filtersystem für Luft und Wasser könnten wir nicht leben.

In Literatur und Kunst spielt der Baum immer wieder eine wichtige Rolle. Die Besucher des Erzählcafés berichteten von ihren Lieblingsbäumen und erzählten von besonderen Erlebnissen.

 

 

Himmelsberger Linde

 

 

 

Herr Willibald Preis aus Himmelsberg konnte kurzfristig für einen Besuch im Kirchhainer Erzählcafé gewonnen werden. In anschaulicher Weise erzählte er Anekdoten von der Himmelberger Linde und fragte die Teilnehmer des Erzählcafés nach dem Alter dieses Baumes. Man vermutete, dass der Baum ca. 1000 Jahre alt sei. Herr Preis nannte nun zur Verblüffung aller das genaue Alter:

Die Linde in Himmelsberg sei am 1. April 1068 Jahre alt geworden. Mit einfacher Rechnung sei dies zu ermitteln. Als Erstklässler, am 1. April eingeschult, habe er seinen Lehrer gefragt, ob er wüsste, wie alt dieser Baum sei. Der Lehrer antwortete, dass die Linde 1000 Jahre alt sei. Nun war es ein Leichtes für den Schüler, jedes Jahr das genaue Alter des Baumes anzugeben.

Frau Werkmüller empfahl das Buch: Fast wie im Himmel von U. V. Schneidewind, Geschichten von der Linde in Himmelsberg.

Anschließend wurde auch über Bäume wie Ginkgo, Hasel, Birke u.a. ausführlich gesprochen, der gesundheitliche Nutzen vieler Bäume angesprochen und dabei zeigte sich, dass nicht nur Herr Preis, sondern auch etliche andere Besucher an diesem Nachmittag über ein großes Fachwissen verfügen. Es wurden Gedichte von Goethe und Fontane vorgelesen und mit der bewährten Akkordeonbegleitung von Herrn Emmerich Lieder gesungen, die von Bäumen handeln. Ein kleiner Wissenstest, nämlich die Zuordnung von Blättern zu Bäumen, konnte erfolgreich gelöst werden.

Und so war der Nachmittag interessant und gleichwohl entspannend.

 

 

(Text und Foto: Brigitte Blechschmidt)